Mensch sein, heißt gütig zu sein.

unglückliche Beziehung?

Beziehungen – Und warum so viele scheitern.

Viele Beziehungen enden schon kurz nach dem sie begonnen haben. Aber warum ist das so? Liegt es daran, dass der Partner einen nicht versteht? Dass er rücksichtslos ist? Das er nicht begreift, das ich doch nur mit ihm glücklich sein möchte?
Die Grundursache für eine gescheiterte Beziehung ist zum einem die Kommunikation und zum wesentlicheren Teil die Erwartung.

Erwartungen...
Wenn ich mit Menschen sprach und sie fragte, was sie für Erwartungen haben, sagten sie oft: „Ich habe keine Erwartungen. Ich will nur das er sich in meine Lage versetzt und versteht.“ Diese zwei Sätze sind zusammen aus einem Mund ein Widerspruch in sich selbst. Auf der einen Seite keine Erwartungen, aber im Nächsten Satz die absolute Erwartung des Verstehens. Das heißt soviel „ja ich habe keine Erwartungen, außer …“

Wann ist eine Beziehung frei von Erwartungen? Was erwarte ich in einer Beziehung?
Viele suchen und beginnen eine Beziehung, weil sie das Bedürfnis nach „glücklich sein“ haben. Das heißt, dass sie in dem Moment unglücklich sind und von einer Partnerschaft etwas haben wollen, dass sie glücklich macht. Zärtlichkeit, Sex oder Sicherheit. Aber ist das nicht egoistisch? Verlange ich da nicht zu viel von meinem Partner? Ist das noch Liebe?
Wenn ich liebe, dann verlange ich nicht diese Dinge von meinem Partner, sondern ich gebe ihm Zärtlichkeit, Sex oder Sicherheit. Vielleicht sogar alles drei. Ich teile meine Freuden. Ich teile mein Glück.
Alles was ich von jemanden erwarte, nenne ich Konsum.
Alles was ich gebe, ohne etwas zu erwarten ist Liebe.
Wenn ich jedoch nichts habe, was ich teilen kann...Wenn ich keine Freude habe und nicht glücklich bin, dann stehe ich da, wie ein kleines verletztes Kind, das sich nach der Liebe seiner Eltern sehnt. Ein weinendes Kind das nach Zärtlichkeit und Geborgenheit schreit. Wenn zwei weinende Kinder auf einander treffen und von dem anderen Zärtlichkeit und Geborgenheit erwarten, dann teilen sich diese Kinder nicht ihre Freuden und Glück, sondern nur ihre Erwartungen. Und das führt nur zu Leid und Unglück.

Um eine Beziehung zu führen in der ich mein Glück teilen kann, muss ich bereits vorher glücklich sein. Das heißt, wenn ich mir selbst Glück und Zufriedenheit verschafft habe, bin ich erst in der Lage eine glückliche Beziehung zu führen. Auch mein Umfeld verändert sich. Bin ich glücklich und zufrieden, dann ziehe ich nicht nur unglückliche Menschen an, sondern auch glückliche und zufriedene Partnermöglichkeiten. Bin ich jedoch unglücklich, ziehe ich nur unglückliche Menschen an.
Was Beziehungen angeht, so kann man ruhig sagen: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“


Kommunikation...
Bei der Kommunikation ist das Verstehen von der Art & Weise so abhängig, wie für den Menschen die Luft zum atmen. Es reicht nicht aus etwas nur einmal zu sagen und es gegeben falls zu wiederholen. Oft muss man auch die Situation zusätzlich anders beschreiben. Auch verhindern oft Emotionen die richtigen Worte zu finden, bzw. lassen uns respektlos werden, ohne das wir das gleich mitkriegen oder beabsichtigen. Zu respektloser Kommunikation gehören zum Beispiel, arrogantes Auftreten, Hochmut, Sarkasmus. Die schlimmste Form der Respektlosigkeit sieht noch nicht mal aus wie eine. Schuldzuweisungen ist der Versuch jemanden zu verpflichten, jemanden zu versklaven. „Du hast Schuld … und jetzt musst du.“ Der andere aber ist nun verletzt und sucht nun nach einer Möglichkeit den Spieß umzudrehen. „Aber nur weil du dort Schuld hast … und deshalb musst du...“ .  Ein Teufelskreis.
Um eine ernstes, sachliches und produktives Gespräch zu führen, muss man von Anfang an und konsequent von Schuldzuweisungen absehen.

"Respekt muss man sich nicht verdienen, man muss ihn verschenken" (Karsten Green)

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