Mensch sein, heißt gütig zu sein.

Zum Thema:
Burnout rechtzeitig zu erkennen, selbst behandeln oder verhindern.

Eine technische Darstellung

Der Mensch ist, physikalisch gesehen, ein begrenztes System. Er kann nur bis zu einem gewissen Punkt körperlich und psychisch belastet werden und sollte diese Grenzbelastung aufrecht erhalten werden, führt das schließlich zum Zusammenbruch dieses Systems.

Nun ist dies in der Praxis jedoch nicht einfach zu erkennen. Erst recht schwer von dem Betroffenen selbst, da wir in einer Gesellschaft hineingewachsen sind, die das Burnout-Syndrom als harmlos und normal suggeriert. Typisch für eine Gesellschaft in dem der Mensch nur als Arbeits- oder Kaufkraft zählt.
Den menschlichen Körper sollte man vielleicht einmal wie eine Batterie betrachten, die ständig Energie benötigt und auch wieder abgibt. Die Regenerationsphase Schlaf dient dabei zur Aufladung der Batterie, reicht jedoch ab einen gewissen Verbrauch nicht mehr aus. Jede körperliche Anstrengung und jede psychische Belastung führt zu einer Entladung, die durch Schlaf nicht ausreichend abgedeckt werden kann. Da der Mensch heutzutage nicht nur durch die reine Arbeitszeit belastet wird, sondern auch durch andere Einflüsse, wie Existenzängste, Mobbing und die Sorge um andere Menschen, benötigt dieser eigentlich eine Erweiterung seiner Regenerationsphase. Da der Tag jedoch nur 24 Stunden hat, kann der benötigte Ruhezustand Schlaf nicht erweitert werden. Es ist unumgänglich, dass der Mensch vor seinem körperlichen und geistigen Zusammenbruch eine Reduzierung seiner Belastung durchführen muss, um nicht zu kollabieren. Das heißt, entweder die Arbeitszeit und/oder die anderen entladenen Einflüsse zu senken.

Nun stell dir dein Leben aus technischer Sicht vor, in dem du täglich eine halbe Stunde zum Arbeitsort hin fährst, 8 Stunden arbeitest, eine halbe Stunde zurück, für Frühstück, Duschen und Abendbrot zusammen eine Stunde benötigst, eine Stunde dich um deinen Haushalt kümmerst und eine Stunde für Einkauf und andere Besorgungen aufwendest. Das wären allein nur 12 Stunden Aufwand (Verbrauch) für dich. Glatt die Hälfte des Tages. Diese Belastung kann nur so lange aufrecht erhalten werden, wenn die restliche Tageszeit allein nur für die Regeneration verwendet wird. Wenn nun jedoch die Arbeit auch zu Hause noch existiert, psychischer Stress und die Versorgung anderer Personen hinzu kommt entlädt sich die Batterie Mensch schneller als sie sich wieder auflädt. Wie lange geht das gut?

Eine psychische Darstellung

Jeder Gedanke kann sich positiv auf uns auswirken oder negativ. Der Eine führt zur Stärkung unseres Selbstwertgefühls, der Andere zur Minderung. Ein „Dazwischen“ gibt es nicht. Grund dafür ist unser Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein ist nicht in der Lage so ein Art Grauzone zu erkennen. Es kann weder vermuten, noch kann es generell sich etwas vorstellen. Für das Unterbewusstsein gibt es kein Zeitgefühl. Wenn es an etwas vergangenem denkt oder an etwas zukünftiges, für das Unterbewusstsein ist es in dem Moment die Gegenwart. Es kann nur unterscheiden: Ist es gut oder ist es schlecht für mich. Für das Unterbewusstsein gibt es nur schwarz und weiß.
Durch die Belastungen des Alltags empfindet unser Unterbewusstsein meistens eine schlechte Gegenwart. Als Belastung kommt auch noch hinzu, wenn das Selbstwertgefühl durch Mobbing und durch negative Unterhaltung gemindert wird. Als Mobbing bezeichne ich jede Form von verbaler und körperlicher Gewalt und sei sie noch so unbewusst. Als negative Unterhaltung bezeichne ich jeden Konsum von Gewalt, ob virtuell durch Spielfilm, Buch und Games, oder echt wie zum Beispiel durch Nachrichten.
Das alles belastet unser Unterbewusstsein und äußert sich ab einem gewissen Maß durch Gewalt gegen andere oder durch Gewalt gegen sich selbst (man erkrankt). Die Gewalt gegen andere zeigt sich größten Teils auf Arbeit und in der Familie durch Zynismus. Somit wird der, der eventuell selbst gemobbt wurde, zum Mobbing-Akteur und empfindet das sogar als nicht schlimm. Wenn das Selbstwertgefühl sinkt, sinkt auch gleichzeitig das Mitgefühl. Einer Spirale der psychischen Gewalt, zwischen austeilen und einstecken beginnt, dass letzten Endes zu kaputten Familien, Jobverlust oder sogar körperlicher Gewalt führt.

Der Ausweg

Es ist absolut notwendig, dem Abbau des Selbstwertgefühls entgegen zu wirken. Dabei fällt es uns leichter dies bei anderen zu erreichen, als bei uns selbst. Es hilft am Anfang erst mal nur bei den Anderen zu probieren, in dem man sie lobt und zeigt, dass sie ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sind. Verständnis zeigen und zu hören ist wichtiger, als kluge Ratschläge zu verteilen. Das „bemerkt werden meiner Sorgen“ ist schon eines der Anfänge aus dieser Spirale.
Ein weiterer Schritt ist, sich seiner Grenzen bewusst werden. „Ich kann nur 8 Stunden arbeiten.“ , „Ich habe nur zwei Hände.“ , „Ich kann mich jetzt nur um eine Sache kümmern.“
Was auch wichtig ist und wobei man auch geduldig sein muss, ist es reine Schuldzuweisungen entgegen zu wirken. Zum Beispiel mit einer Frage: „Willst Du jetzt, dass ich ein Problem löse, oder soll ich mich einfach nur schlecht fühlen?“
Sich mit vergangenen Problemen nicht aufhalten und sich nur den momentan bestehenden widmen, soweit wie man selbst auch zur Lösung beitragen kann. Wozu sollte man sich über Dinge Ärgern und sich mit Problemen befassen, die man eh nicht beeinflussen kann?

Mit dem Rückweg von der Arbeit beginnt auch die Zeit, wo sich der Geist erholen kann. Man muss sich dann auch die Zeit nehmen sich selbst zu erholen. Den Fernseher gleich anschalten und sich unterhalten zu lassen hilft dabei nicht. Im Gegenteil, der Geist wird auf dem Level der Belastung dadurch gehalten. Es genügt schon mal völlig, wenn man sich hinsetzt und für´ne halbe bis ganze Stunde nichts macht. Den Moment genießen und entspannen. Ohne Beschallung, ohne Berauschung. Dazu kann man sich auch mal ein ruhiges Plätzchen in der Natur suchen. Weg vom Straßenlärm.

Wer Familie hat, kann und muss erst recht rechtzeitig die Zeit nehmen sich zu regenerieren. Jedes Familienmitglied sollte sich die Zeit nehmen. Kleinkinder schaffen das mit Leichtigkeit durch das Spielen allein, während Eltern und ältere Geschwister sich gegenseitig unterstützen können, um sich diese Erholungsphase zu ermöglichen.

Bei der Ausrede „Ich habe dafür keine Zeit.“, das sollte man sich zweimal überlegen. Denn wenn man sich die Zeit nicht nimmt, ist ein Zusammenbruch körperlich und geistig vorprogrammiert. Sich selbst darum zu bemühen sein Leben in den Griff zu bekommen, heißt nichts anderes als Situationen und andere Personen nicht über sein Leben und seinen eigen Wert bestimmen zu lassen. Sein Selbstwertgefühl zu schützen oder zu steigern, ist aus meiner Sicht die Grundvoraussetzung um Burnout zu verhindern.

Wenn man sich mit diesem Thema intensiver beschäftigen möchte, kann ich das Buch „Burnout - Das quantenmedizinische Heilkonzept“ von Dr. Michael König empfehlen. Ein hochwirksames, innovativ-ganzheitliches Burn-out Behandlungsprogramm, das mithilfe der Quantenheilkunde regenerative Wirkung zeigt.

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